Sonntag, 13. Dezember 2015

Big Data - Datenvolumen und die 4 V

Wir hatten in unserem Blogg-Eintrag "Big Data in den eigenen 4 Wänden" bereits einige Hintergrundinformationen zu Big Data gegeben und wie diese aktuell genutzt werden. Heute wenden wir uns den vier Entwicklungen zu, welche Einfluss auf Big Data haben.

In der zweitletzten Vorlesung, wurde uns eine nähere Definition von Big Data von unserem Dozenten Bruno Bucher gegeben. Was ist also unter Big Data genau zu verstehen? Big Data umschreibt die systematischen Nutzung von zunehmen Datenmengen aus allen Bereichen zwecks Verständnis von bestimmten Vorgänge und deren voraussichtlichen Entwicklungen. Dabei ist es das Ziel, dem Nutzer zur rechten Zeit die richtigen Informationen aus den seit längerem exponentiell wachsenden Datenbeständen zu liefern. Und wie wir gesehen haben, ist die Entwicklung der Datenvolumen in den letzten Jahren exponentiell angestiegen


Quelle: Cio.de
Um kurz zu veranschaulichen, was es heisst, ein Petabyte an Datenvolumen zu generieren, hier ein Beispiel aus dem Unterricht. Alleine mit einem Petabyte (PB) wären wir in der Lage 13.3 Jahren HD Videos anzuschauen. Wir haben auch schon das Zettabyte erreicht. Nach Zettabyte folgt Yottabyte (YB) - nicht mit dem Berner Sport Club Young Boys zu verwechseln (".). Um sich die eindrückliche Datenmenge in Zahlen vorzustellen: Alle bis jetzt gesprochenen Worte würden eine Datenmenge von 42 Zettabyte gemäss Spiegel Online (2011) ergeben. Und ein Yottabyte? Ist dementsprechend um ein vielfaches höher.  

Was beeinflusst jedoch, dass sich die Datenvolumen verändern? Die Antwort: 4V

VolumeWie wir feststellen können, wird enorm viel Datenvolumen durch diverse Medien erzeugt. Die Social Media Kanäle tragen einen Bedeutenden Teil dazu bei. In Zukunft wird sich die Datenmenge weiterhin erhöhen. Eine beeindruckende Darstellung ist im Blog von unseren Kollegen Homo Digital festgehalten. 

Velocity: Die Geschwindigkeit der Datenentstehung. Dabei entstehen Daten fortlaufend, also sekündlich und milisekündlich. Hier führt folglich der Trend zur Echtzeiterfassung. 

Variety: Vielfältigkeit der Daten. Die Datenquellen nehmen dementsprechend auch stetig zu. Waren früher ERP- oder CRM-Daten dafür verantwortlich, sind es heute Sensoren, Soziale Netzwerke, Mobile Geräte, Clouds u.s.w.

Veracity: Datenqualität. Jedes Unternehmen möchte hier natürlich von den vorhandenen Daten profitieren. Die Herausforderung hier liegt darin, die richtigen Daten in der richtigen Qualität für die Beteiligten aufbereiten zu können. 

Unter diesen 4 Einflussfaktoren, muss natürlich auch der Datenschutz beachtet werden. Dabei sollten Sicherheitsmassnahmen eingeführt werden. 

Wir hoffen, wir konnten mit diesem Blogg-Eintrag etwas zur Wissenserweiterung dazu beitragen. Wenn Ihr noch weitere Einträge zu Big Data lesen wollt, könnt Ihr dies gerne bei unseren Kommilitonen tun: 

- Digital Transformers
- Alisa bloggt
- Homo Digital


Bis auf's nächste Mal! Wir freuen uns!

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